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Institut für Gesundheit, Sicherheit und Ergonomie im Betrieb HUMANWARE.at
   Newsletter 1/2012: Mehr zu Arbeit, psychischer Belastung und Stress
 
  INHALT DIESER AUSGABE:
 

1. AUVA-Verfahren „Psychische Fehlbelastungen“ für Kleinbetriebe
     Kostenloses Angebot an Betriebe: MitarbeiterInnen-Befragung mit neuem Verfahren
     „Arbeitssituationsbewertung durch Beschäftigte“

2. Engagierte Betriebe vor den Vorhang
    
Wettbewerbe und Präsentationsmöglichkeiten für hervorragende Betriebsbeispiele

3. BAuA-Handbuch zur psychischen Gefährdungsbeurteilung
      Eine praktische Hilfestellung für Betriebe erscheint 2012

4. Arbeitszeitgestaltung geht wirklich
      Gleichzeitig gesunde und betriebswirtschaftliche Arbeitszeitgestaltung in Betrieben


  1. AUVA-Verfahren „Psychische Fehlbelastungen“ für Kleinbetriebe
     Kostenloses Angebot an Betriebe: MitarbeiterInnen-Befragung mit neuem Verfahren
     „Arbeitssituationsbewertung durch Beschäftigte“
 
 


Die Broschüre und das Erhebungsverfahren wurden 1998 von M. Molnar und H. Friesenbichler für die AUVA erstellt. Es wird derzeit überarbeitet und im Rahmen einer Diplomarbeit an der Universität Wien von M. Prinkel testtheoretisch überprüft.

Die überarbeitete und verbesserte Version orientiert sich an den  Anforderungen der Arbeitsinspektion zur Evaluierung arbeitsbedingter psychischer Fehlbelastungen und wird insbesondere auch für Kleinbetriebe anwendbar sein. Ende 2012 steht die neue Broschüre samt Erhebungsmethode bei der AUVA dann zur Verfügung.

 

Kostenloses Angebot an Betriebe: Zur Überprüfung des Verfahrens werden Betriebe unterschiedlicher Branchen / Tätigkeitsfelder mit weniger als 250 Beschäftigten gesucht, die eine kostenlose Befragung der MitarbeiterInnen durchführen wollen. Der Betrieb erhält dafür eine Auswertung der Ergebnisse, die als Ausgangspunkt zur gesetzlichen Evaluierung arbeitsbedingter psychischer Fehlbelastungen verwendet werden kann. Bedenken Sie, dass eine vollständige Evaluierung Festlegungen zu erforderlichen Maßnahmen enthalten muss. Dieses Angebot ist nur für eine begrenzte Anzahl von Betrieben möglich!

Auskunft bei: Dr. Herbert Friesenbichler (herbert.friesenbichler@auva.at) oder Mag. Martina Molnar (martina.molnar@humanware.at) und Maria Prinkel (a0425702@unet.univie.ac.at)

 
  2. Engagierte Betriebe vor den Vorhang
      Wettbewerbe und Präsentationsmöglichkeiten für hervorragende Betriebsbeispiele
 
 


Immer wieder gibt es Auszeichnungen und Öffentlichkeitsarbeit für Betriebe mit besonders hohem Engagement für die Gesundheit und Sicherheit Ihrer MitarbeiterInnen. Aktuell haben Sie die Möglichkeit, Ihren Betrieb und seine Aktivitäten auf diesem Gebiet hier zu präsentieren:

Bis 26.3.2012 können Sie Ihre Aktivitäten auf EU-Ebene präsentieren. Als Mitglied des österreichischen Netzwerks des Focal-Points der "Europäischen Agentur für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz" wurde mir folgende Ausschreibung zur Weiterleitung an geeignete Betriebe übermittelt:

Gesucht werden österreichische Betriebsbeispiele zum Thema "Wohlbefinden am Arbeitsplatz" und positive Arbeitsumgebung. Wohlbefinden am Arbeitsplatz wird sehr umfassend und breit verstanden: Förderung von physischer und psychischer Gesundheit, Sicherheit und Wohlbefinden verbunden mit Produktivität und Unternehmenserfolg. Bewerbungen bitte mit dem hier angefügten Formular an Martina Häckel-Bucher (E-Mail martina.haeckel-bucher@bmask.gv.at) übermitteln.

Bis 31.5.2012 können Sie sich um die "Goldene Securitas 2012" bewerben, die von der AUVA ausgeschrieben wird. Hier finden Sie mehr Information sowie einen Folder zum Download.

 
  3. BAuA-Handbuch zur psychischen Gefährdungsbeurteilung
      Eine praktische Hilfestellung für Betriebe erscheint 2012
 
 


Die Deutsche Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) arbeitet an einem Handbuch, das betriebliche Akteure bei der Planung und Umsetzung der Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen (in Österreich „Evaluierung“ nach § 4 ASchG) unterstützen soll.

In der Praxis werden zu diesem Thema viele Fragen gestellt: Was sind psychische Belastungen? Wie und mit welchen Methoden können diese ermittelt und beurteilt werden? Welche Maßnahmen zur Prävention gibt es? Wie soll so ein Projekt im Betrieb umgesetzt werden?

Anhand praktischer Methoden und konkreter Betriebsbeispiele werden die Organisation und der Ablauf in Unternehmen im Handbuch anschaulich dargestellt. Eines dieser Praxisbeispiele zeigt die Anwendung des IMPULS-Tests in einem Betrieb. Mehr zu IMPULS-Projekten finden Sie unter diesen Links:

http://www.humanware.at/projekte/impuls.html
http://www.humanware.at/download/Presse-IMPULS-Stress-Sichere_Arbeit_10.10.pdf

 
  4. Arbeitszeitgestaltung geht wirklich
      Gleichzeitig gesunde und betriebswirtschaftliche Arbeitszeitgestaltung in Betrieben
 
 


Ungünstige Arbeitszeitgestaltung führt nachweislich zu Gesundheitsbeeinträchtigungen, Unzufriedenheit und unerwünschten Produktivitätsverlusten. Mehr zum Thema finden Sie unter:

www.gesundearbeit.at
www.klinikum-uni-heidelberg.de
www.baua.de - Gesundheitseffekte überlanger Arbeitszeit www.baua.de – Arbeitszeitgestaltung

Wie eine moderne Arbeitszeitgestaltung und Personalplanung unter Berücksichtigung gesetzlicher, arbeitswissenschaftlich-gesundheitlicher und ökonomischer Anforderungen möglich ist, erfahren Sie bei verschiedenen Veranstaltungen von XIMES

 

 

 

Ich freue mich auf ein gemeinsam erfolgreiches Jahr 2012 mit Ihnen!

Mit besten Grüßen,


Mag. Martina Molnar
Geschäftsführung

 
 
 
 
 

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